NEUER BLOG!
Wir sind jung, glücklich, frei, manchmal high.
High vor Liebe, high vor Triebe.
Wir sind naiv, durchsichtig, fühlen uns wichtig.
Aufmerksam- und Bedeutsamkeit.
Gehn' auf Parties, Feiern, Feten, besuchen Discotheken.
Hirn zu Hause, Babypause.
Zu dünn, Normal, zu dick, zu viel Mövenpick?
Fressattacken, Wunschgewicht-Highscore knacken.
Jungsein bedeutet Fehler machen.
Fremde Typen und Bräute anmachen.
Unmögliches Wunschideal versuchen zu finden.
Größten Wunsch zuhegen, das Verschwinden.
Lernen tun wir dennoch nichts daraus.
Wollen aus der Normalität heraus.
Der leichte Weg, geht nicht Gradeaus.
LERNEN KINDER!
.. aber woraus?
Ich hab mich selbst verloren.
Bin im 'ich will dünn sein - Land' verschollen.
- Habe mich verirrt.
Sehe diese hohen Hecken,
die den Wünsch in mir wecken,
immer wieder weiter zu versuchen,
- zu widerstehen diesem Kuchen -
nach Möglichkeiten, ..
lieber meinen Fett zu vierteln und zu achteln.
Mit der Schere am liebsten abschneiden,
den Horizont des 'Schönseins' erweitern.
Kläglich scheitere ich.
Was will ich finden ? .. .. etwa mich? .. ..
Bin im 'ich will dünn sein - Land' verschollen.
- Habe mich verirrt.
Sehe diese hohen Hecken,
die den Wünsch in mir wecken,
immer wieder weiter zu versuchen,
- zu widerstehen diesem Kuchen -
nach Möglichkeiten, ..
lieber meinen Fett zu vierteln und zu achteln.
Mit der Schere am liebsten abschneiden,
den Horizont des 'Schönseins' erweitern.
Kläglich scheitere ich.
Was will ich finden ? .. .. etwa mich? .. ..
Atemberaubent.
Du bist so wundervoll und tödlich zugleich.
Wie ein Gift, dass sich langsam in meinem Blut verteilt.
Es steigt von unten nach oben hinauf.
Mein Herz hat es schon vergiftet, es ist abgestorben.
Bis dahin ist es mit der Zeit gewandert.
Wenn es meinen Kopf erreicht,
werde ich sterben,
denn dann hat es mich völlig eingenommen.
- mich gelämt und zum erbrechen gebracht.
Vielleicht sollte ich einfach einen Kopfstand machen.
Datum: 02.04.2010
Uhrzeit: 03.19 Uhr
Gewicht: 39 Kg
Uhrzeit: 03.19 Uhr
Gewicht: 39 Kg
Das Gefühl scheint nie wieder zu kommen,
ich habe es längst vergessen.
Tiefe Trauer ist alles,
was ich noch empfinde und auch das ist selten geworden.
Kein Schmerz, kein Hunger,
keine Müdigkeit, keine Liebe,
einfach nichts.
Nichts außer das Gewissen, das dir sagt,
dass alles was du tust falsch ist.
Nicht ansehen können, wie andere leiden
und somit nicht mehr an sich selbst denken,
sondern daran, wie man das Leben der anderen
so schön wie möglich machen kann,
da man selbst nichts schönes mehr empfindet.
Stell dir vor, wie das ist,
wenn man vor sich her lebt, ohne das Gefühl zuhaben,
gebraucht zu werden.
Wertlos, unerwünscht,
weggeworfen von denen,
die sich Familie oder Freunde nennen.
Alles geheuchelt,
denn niemand weiß,
wie es dir in Wirklichkeit geht.
Niemand kann dir helfen, du bist schwerelos.
Unerreichbar, unerwünscht.
Lieber tot als unwillkommen.
Den schrecklichen Gedanken zuhaben,
den man nicht aussprechen möchte,
da es übertrieben klingt,
auch wenn es nicht so scheint,
dass danach noch irgendjemand an dich denken würde,
dich vermissen würde.
Du bist verfallen in diesem Teufelskreis,
kannst ihm nicht mehr entfliegen,
nur noch hoffen,
dass alles besser wird,
denn schlimmer kann es scheinbar nicht mehr kommen.
Denkst du.
Deine Gefühle wie hinter einer Mauer.
Für immer und ewig.
Niemals mehr das selbe.
Alles kaputt und zerbrochen, nichts mehr da,
dass das Leben lebenswert macht
und trotzdem musst du weiter machen und versuchen
das beste daraus zumachen, oder wenigstens nur so zutun,
da eh alles nur noch eine Show ist.
Alles geschauspielert.
Aber wenigstens die anderen sind glücklich
und dir geht es dem Anschein nach gut.
Du zeigtest mir, was Liebe heißt.
Kein riesiges Loch mehr in meinem Herzen,
denn du bist der Hauptbestandteil davon.
Ein Grund zum Leben.
Albtraum.
Kaum eingeschlafen, wach ich wieder auf. Schweiß gebaden.
Fett, ich seh nur noch fett.
Eingeschlafen mit der Angst am nächsten Morgen auf die Waage zusteigen. Habe zuviel gegessen, zuviel! Nicht mehr gekotzt, alles in mir drin behalten.
Fett, ich seh nur noch fett.
120 kg trage ich im Traum mit mir herum, fühle mich wie eine Tonne die über die Straßen rollt.
Alle Leute gucken mich an und lachen mich aus.
Fett, ich seh nur noch fett!
Dann ist der Moment gekommen und ich steige auf die Waage. Es war nicht nur ein Albtraum, nein!
Eine Zahl zeigt sich, die ich noch niemals zuvor sah und ich steige geschockt wieder herunter. Wütend, könnte heulen, mich schlagen, mich schneiden.
Fett, ich seh nur noch fett.
Aber ich tu es nicht, nein nicht dieses Mal. Nützt doch eh nichts, ich darf es ja nicht ändern oder? Ich muss ja jetzt essen, sagen sie. Essen als wäre ich normal, jawohl! Ist ja auch egal ob ich aufgehe wie ein Schwam im Wasser. Wie ein Dickmann in einer Microwelle. Euch kann es doch egal sein, wie ich mich fühle, wenn ich mit diesem Fett an mir rumlaufe. Mich schäme. Wenigstens ich esse, jawohl.
Fett, ich seh nur noch fett.
Darf nicht kotzen, darf nicht hungern. Darf mich auch nicht schlecht fühlen beim zunehmen.
'hast du zugenommen? sieht gut aus, endlich mal was an dir dran'
Danke, danke, danke. Das ist so schön zuhören & allein deswegen will ich kotzen!
Solange bis ich nicht mehr kann, solange bis ich leicht bin.
Fett, ich seh nur noch fett.
5 kg zugenommen, seitdem ich aufgehört habe. Ganze 5 kg! In den paar Tagen ganze 5 kg zugenommen und ich fühle mich als wäre ich, nicht mehr länger ich. Aber wer bin ich? Das hungernde, kotzende Mädchen, dass ihre Freunde verletzt, indem sie Sie anlügt? Oder bin ich das fette, kleine Mädchen, dass immer das tut, was für andere das Beste ist, auf mich selbst verzichte?
Ich kann nicht fett sein. Ich darf nicht fett sein.
Fett, ich seh nur noch fett!
Was tun, was tun, was tun ?
Das muss reichen.
Ich kann nicht .. nein, ich will nicht. Noch nicht.
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