Warum sagen Menschen 'mir fällt ein Stein vom Herzen' ? Steine sind hart und schwer. Wenn sie auf dem Herz liegen würden, dann würden sie es erdrücken. Das Herz müsste eigentlich - ganz reallistisch gesehen - sterben. Warum tut es das dann nicht?
'Du hast ein Herz aus Stein', das sagt man doch auch. Dieser Mensch ist meist gefühlskalt und ihm sind Dinge oft egal. Wenn ein Stein fällt, dann bricht er vielleicht. Ist der Stein dann tot? 
Irgendwie ist das verwirrent. Nemen wir mal an, eine Person hat ein 'Herz aus Stein'. Eines Tages sagt sie dann 'mir fällt ein Stein vom Herzen'. Ist sie dann tot, weil ihr komplettes Herz der Stein ist, der fällt oder ist es nur ein Bruchteil? Und überhaupt, kann ein Herz aus Stein Blut pumpen? Kann ein Körper ohne Blut leben? Kann ein Mensch mit Stein im Körper leben? Nein, unmöglich.

Unmöglich, dass ich leben kann.

Und jedes mal wenn die Dunkelheit anbricht, stelle ich mir vor, wie es sein muss, tot zusein.
Ist dann auch alles still und nichts regt sich ? Fühlt man einfach nichts ?
Erschreckend ist es doch, dass wir alle gleich sind, wenn es dunkel ist. Jediglich unsere Stimme unterscheidet uns von einander. Ob ruhig, schrill, leise oder laut und unruhig. Meistens erkennt man sofort, mit welcher Person man es in diesem Moment zutun hat. Trotz dieser Beschränkung auf diesen einen Sinn, den Sinn des Hörens, merkt keiner wie es in einem aussieht. Wie die Stimme in dem kleinen Mädchen schreit. Schreit vor Wut, vor Enttäuschung, vor Angst, vor Ungewissheit.
Die Dunkelheit bricht ein, Nacht für Nacht. Die Schreie werden immer lauter.
Die Schreie in mir.
Ich zittere immer noch. Ein Beben durchfährt meinen Körper.
Es ist die Wut auf mich selbst. Dass ich mir selbst befehle, so etwas zutun. 
Schläge. Wieder und wieder. Fester und fester.
Ich spüre schon gar nichts mehr. 
Ich hatte keinen Unfall. Weh getan hat mir auch keiner.
Es ist meine eigene Dummheit, es ist meine unkontrollierte Wut.
Man weiß nie, was man im nächsten Moment tut, 
ich weiß nicht mal, was ich hoffe zutun.
Schläge. Wieder und wieder. Fester und fester.

Ich bin so erbärmlich.




Alles so leise, so leise wie der Schnee. Die Sterne so hell.
Die Herzen so warm, können sie verbrennen?
Was würde es bedeuten?

The only way to stop the voice in my head incessantly telling me to kill myself was to relapse. 
Now I realize the only reason it stopped is because now I'm constantly working towards a slow suicide. But I don't regret it. I have nothing else to live for.
Or have I ?

Unbeantwortet.


Wisst ihr, was schön am Leben ist? 
Dass man Menschen mit einem Lächeln glücklich machen kann. Dieser Mensch sieht und denkt in diesem Moment, dass es dir gut geht und deswegen geht's ihm genauso.

Das ist aber nicht das, was ich mit 'schön' meine.
Ich meine nämlich, dass man Menschen so leicht glücklich machen kann, auch wenn man es selbst in diesem kleinen Moment überhaupt nicht ist. Jedes Lächeln was dann von meinen Lippen ausgeht, ist für euch. Seid glücklich wenn ihr seht, dass ich lächele. Es fällt mir nicht schwer etwas vor zuspielen, es ist keine Herrausforderung. Dieser Schrei in meiner Seele, .. den hört ihr nicht und das werdet ihr auch nie. 

Manchmal geh ich spazieren, einsam durch den Wald und wenn ich mir sicher bin, dass mir niemand folgt oder in der Nähe ist, dann setz ich mich einfach irgendwo hin. Eigentlich tu ich dann gar nichts mehr, ich sitze nur da, atme. Manchmal, wenn mich die Stille des Waldes überwältigt, dann denk ich darüber nach, wie es sein wird, wenn ich irgendwann nicht mehr da bin.

Wie würden die Menschen, mit denen ich am meisten zutun hatte, damit umgehen  ?
Würden sie es gut verkraften  ? Wie würde das Leben ohne mich weitergehen  ? 
Wer würde wissen wollen, warum ich wirklich soweit gegangen bin ?
.. Wie würden sie über meinen Tod denken ?
Würden sie zusammenbrechen und selbst nicht mehr weiter leben wollen ?
Oder würden sie einfach weiter machen wie zuvor ?
Fragen über Fragen.




Ich komme immer zu dem selben Entschluss:
Jedes Ende, ist der Anfang von etwas Neuem.




Dann laufe ich los, tief in den Wald hinein.
Soweit mich die Beine tragen.
Ich möchte keinen Ausweg mehr finden.
Ewig dort bleiben, bis ich ganz von allein keine Wahl mehr habe.
Ich möchte diese Entscheidung treffen.
Auch wenn sie falsch ist.

..




Attentat.


Ich schwimme, treibe einen Fluss entlang, spüre das kalte Wasser unter mir, den lauten Wind über mir. Sehe Menschen die mit ihren Kindern und Haustieren am Fluss vorbei gehen. Sie zeigen mit dem Finger auf mich,  rufen mir Dinge zu, fragen ob ich Hilfe brauche. Ich ignoriere sie und treibe weiter. Vögel fliegen so frei in den Wolken, so frei. Ein Schauer kommt auf und plötzlich sind sie alle weg. Keine Menschen mehr am Rand des Uffers, keine Vögel mehr zu sehn. Ich treibe allein diesen Fluss entlang und die Wellen werden stärker, ich werde schneller. Sag mir, warum treibe ich? ..
Heißt es nicht, dass nur tote Fische mit dem Strom treiben? ..

Death will come.


Ich träume immer öfter davon, zu sterben.
Entweder ich ertrinke, falle von einem hohen Gebäude, 
werde erstickt oder steche mir selbst irgendetwas Spitzes in die Brust. 
Ich wache auf und bin ganz ruhig. Alles ist still und ich höre nichts, nur die Uhr tickt. 
Ich frage mich jedes mal, ob ich jetzt wirklich tot bin, 
oder ob es wieder einmal nur ein Traum war. 
Ich weiß nicht, was ich mir in diesem Moment mehr wünsche. 
Ich liege weiterhin still da, solange bis ich mich selbst wieder fühle. 
Ich lebe.
Immernoch.


Mein rechter Arm ist überseht von blauen Flecken. Teils von Bissen, teils von Schlägen. Ich merke selbst nicht mehr, wie ich mir weh tu. Aber irgendwie finde ich es schön, wow .. es sieht so schön aus. Es fasziniert mich irgendwie schon, dass ich das noch nicht mal absichtlich mache.


Ich fühl mich so unkontrolliert. Nichts mehr hab ich unter Kontrolle. Nicht mal mehr meine Stimmung. Das, was ich bis am besten im Griff hatte, entgleitet mir jetzt auch noch. Ich fühle mich wahnsinnig. Ich laufe durch die frische Nachtluft und fühle mich wie ein Vogel, so frei. Komme zu Hause an, außer Atem, lehne mich an die Tür um nicht umzukippen. Ich verstehe nicht was mit mir los ist. Ich habe genug gegessen. Eigentlich viel zu viel. Die paar hundert Meter die ich gelaufen bin dürfen mich einfach nicht so mitnehmen. Was ist passiert? .. Was ist mit der einst immer gesunden, fröhlichen (..) geworden? .. 
Oder gab es diese nie? ..


Ich fühle mich so unter Wasser gezogen, ohne Vorahnung. Aber ich genieße jede Sekunde und jeden Meter, den ich weiter runter gezogen werde, den es kann nur den Untergang bedeuten und vor dem Untergang habe ich keine Angst.

gedanken: jsaglfhjbndusög

Die Zeit brennt

Die Zeit brennt, alles geht so schnell. Die schönen Dinge vergessen wir viel zu schnell und Schmerzhaftes
 bleibt leider länger im Gedächtnis. Doch auch diese Erlebnisse werden irgendwann von der Zeit gelöscht,
denn die Zeit ist stärker als alles andere. Nichts kann sie stoppen, sie brennt alles nieder.
Am Schluss bleibt nur noch Schutt und Asche.

Aber diese Asche wird irgendwann zu Erde und aus dieser Erde wächst später mal ein
großer wunderschöner Baum und dieser Baum wird neue Früchte hervorbringen. 

Hört sich im ersten Moment gut an oder? ..
Aber ist es nicht so, dass Holz fast am schnellsten brennt?

Time is fuckin' wasted.